Was wir erreicht haben

Diese Bild zeigt den "Tag der Demokraten" am Waldfriedhof Halbe 2006

Ermutigung von Bürgerinitiativen

Oft sind es Bürgerinitiativen, die Versäumnisse im Umgang mit Rechtsextremismus benennen und damit eine Auseinandersetzung vor Ort anstoßen. Dieser Einsatz für das Gemeinwesen wird nicht überall anerkannt. Der Austausch im Aktionsbündnis hat Bürgerinitiativen gestärkt und Menschen ermutigt, sich zu engagieren. Inzwischen sind wir ein Netzwerk von 75 Organisationen.

Protest gegen Rechtsextreme

Nach zehn Jahren haben wir seit den Wahlen im September 2009 erstmals wieder einen Landtag ohne Rechtsextreme. Überall, wo die rechtsextreme Deutsche Volksunion im Wahlkampf auftrat, traf sie auf unseren Protest. Aufklärung und Gegenöffentlichkeit mit demokratischen Positionen schwächen rechtsextreme Bestrebungen.

Einsatz für Flüchtlinge

Wir haben uns für eine Härtefallregelung eingesetzt, mit der Menschen vor Abschiebung geschützt werden können. Dazu entwickelte eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Bündnisses einen Vorschlag für die Einrichtung eines Härtefallgremiums. 2005 wurde die Härtefallkommission durch die Landesregierung eingerichtet, 2009 wurde die zeitliche Befristung ihrer Arbeit aufgehoben.

Erinnerung an die Verbrechen der Nazis

Rechtsextreme versuchen seit vielen Jahren, die größte Kriegsgräberstätte Deutschlands in Halbe zu vereinnahmen. Wir haben mit dem lokalen Bündnis in Halbe viele Aktionen organisiert, an denen teilweise mehrere tausend Menschen teilnahmen. Eine vom Aktionsbündnis in Abstimmung mit dem Landtagspräsidenten eingerichtete Expertenkommission übergab der Landesregierung 2009 Empfehlungen zur Gestaltung eines Erinnerungsortes in Halbe.